Gegendruckstanzanlagen

Der unter gleichbleibendem Druck in Position gehaltene Stapel wird in gepresstem Zustand durch das Stanzwerkzeug gedrückt. Die bei herkömmlicher Stanzung unvermeidbare Kissenbildung vor dem eigentlichen Stanzvorgang führt zu Grössentoleranzen vom obersten zum untersten Etikett. Das Gegendruckverfahren vermeidet diese Kissenbildung, verbessert die Stanzqualität des Stapels und reduziert die Abweichung.

Gegendruckstanzanlagen werden primär für weiche und rutschige Materialien wie auch für grosse Etiketten verwendet. Hauptsächlich wird diese Technologie für die Produktion von Inmold-Etiketten, Flaschenhalsfolien, Spirituosenetiketten etc. verwendet. Auch hier bietet Blumer das modulare ATLAS-Konzept sowie die DG-35.M für extragrosse Produkte an.